Aktuelles

Auf dieser Seite erfahren Sie etwas zu den Themen:   

 1. Wanderung zum Kriegerdenkmal Ohorn  /  2. Häuserchronik   /  3. Kriegerdenkmale    

 

1. Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege in Ohorn

 

 

Der Heimatverein Niedersteina unternahm Anfang Mai 2018 bei herrlichstem Frühlingswetter einen Bildungsausflug zum Ohorner Schleißberg, auch als Försterberg bekannt. Ganz in der Nähe der früheren Jugendherberge und späteren Gaststätte befindet sich im Wald eine aufwendig gestaltete Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege. Hans-Jürgen Geisler vom Heimat- und Geschichtsvereins Ohorn berichtete über die Historie um die Entstehung dieses mitten im Wald errichteten Denkmals. Schließlich soll es einmal zu den zwei eindrucksvollsten Ehrenmalen im Kreis gehört haben. Unter alten Buchen auf Steinbänken vor dem gepflegten Areal sitzend können die Besucher die Gefallenen und Vermissten ehren. Anlass für diese Wanderung war das Vorhaben einer dem Heimatverein Niedersteina nahe stehenden Steinaer Projektgruppe, die bestehenden drei Gedenkstätten in ihren ehemaligen Ortsteilen um die namentliche Auflistung der Opfer des Zweiten Weltkrieges zu erweitern. Die gleiche Idee für die Anlage auf dem Schleißberg verfolgt auch der Verein aus Ohorn, so dass es sich anbietet, diesbezüglich Erfahrungen auszutauschen. Dieser Plan zieht natürlich nicht unerhebliche finanzielle Aufwendungen nach sich, die neben Fördermitteln auch durch Spenden aus der Bevölkerung realisiert werden müssen. Beide Vereine sind hierbei zuversichtlich, ein guter Anfang ist bereits gemacht. Optimistisch sind die befreundeten Vereine auch bei der Frage der künftigen Zusammenarbeit bezüglich anderer in ihren Vereinen anstehenden Aktivitäten. Schließlich gibt es in den oft überalterten Vereinen immer weniger Mitglieder, so dass ein Zusammenwirken die Kräfte verstärken kann und auch neue Ideen entstehen. Der Ausflug des Niedersteinaer Heimatvereins hat somit gezeigt, dass viele Aufgaben gemeinsam besser gelöst werden können. Diese Erkenntnis wurde nicht zuletzt durch ein gemeinsames Kaffeetrinken und mit wohlschmeckendem Kuchen in einer Schutzhütte im Wald bekräftigt.



2. Die Arbeitsgruppe Häuserchronik Steina

 

Eine seit 2016 bestehende Arbeitsgruppe des Heimatvereins, die aber auch sehr gern Mitstreiter, die nicht dem Verein angehören, sucht aufnimmt, erforscht die Geschichte der Besiedlung unseres Ortes

 

Die Geschichte der derzeit fast 700 Wohngebäude Steinas mit deren Erbauern und deren bisherigen Besitzern soll in einer Häuserchronik aufgearbeitet werden. Als Nahziel hat sich die Gruppe vorgenommen, möglichst viele der früheren Gewerbe im Ort zu erfassen und die ersten Ergebnisse in der Kirmesausstellung 2019 den Bürgern vorzustellen. Dies steht voll in Übereinstimmung mit der Satzung des Vereins. Für solche umfangreichen Recherchen ist natürlich die Mitarbeit der Einwohner notwendig. Wenn wir auch schon viele Informationen in Chronikunterlagen, Archiven und anderen alten Quellen erforscht haben, fehlen uns noch reichlich Angaben zu vielen Häusern, die wir ausschließlich aus Gesprächen und Befragungen mit  Einwohnern entnehmen müssen. Wir hoffen, dass uns möglichst alle Angesprochenen dabei unterstützen und uns vieles aus der Historie ihrer Anwesens berichten.

 

 

Historischer Torbogen am Vierseithof Hauptstr. 85

Dieses Foto wird natürlich ebenfalls in der Häuserchronik zu finden sein.

 

Wie wir bereits in der Presse informiert haben, werden die Arbeitsgruppenmitglieder dazu mit Ihnen in Kontakt treten. All Ihre Angaben, die natürlich freiwillig sind, werden von uns vertraulich behandelt. Veröffentlicht wird natürlich später nur das, wozu Sie uns die Erlaubnis geben.

 

Für diese umfangreichen Forschungen benötigen wir unbedingt auch weitere Mitstreiter vor allem aus Obersteina und Weißbach. Bitte unterstützen Sie uns! Auch Ihre zeitweise Mitarbeit hilft uns sehr, dieses Ziel zu erreichen.

                                                                                                                                                                                                                   

 

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3. Fortführung der Arbeiten zu den Kriegerdenkmalen

 

Den im Zweiten Weltkrieg gefallenen Steinaern soll künftig auch namentlich gedacht werden

 

Unsere drei Kriegerdenkmale im Ort ehren zurzeit auf jeweils einer Stele nur die im Ersten Weltkrieg Gefallenen. Unter Federführung von Herrn Dr. Eduard Westreicher sollen nun gemeinsam mit der Gemeinde weitere Stelen für die Opfer des Zweiten Weltkrieges hinzugefügt werden. Die Erforschung der Namen dieser Kriegsopfer ist durch die entsprechende Arbeitsgruppe bereits weitgehend abgeschlossen. Aber die Gestaltung des Denkmals selbst wird zeitlich und finanziell sehr aufwändig. Ein staatlicher Fördertopf steht zwar zur Verfügung, aber der Eigenanteil für die Gemeinde ist trotzdem nicht unerheblich. Ein kleiner Teil dieser nicht förderbaren Restsumme wurde bereits über Sponsoren und viele Steinaer Einwohner eingefahren. Auch der Heimatverein steht voll und ganz hinter diesem Vorhaben und hat bereits einen größeren Betrag zur Verfügung gestellt. Wir sind sicher, dass auch die Einwohner diese Aufgabe unterstützen. Wenn Sie für dieses Anliegen eine kleine oder größere Summe spenden wollen, sprechen Sie einfach die Gemeindeverwaltung an. Sie können sich natürlich gern auch an die Arbeitsgruppe selbst oder an unseren Verein wenden. Die Arbeitsgruppe Kriegerdenkmale, die Gemeinde Steina und ebenfalls der Heimatverein, der ebenfalls bereits eine beachtliche Spende überwiesen hat, freuen sich auf Ihr Engagement. Schon im Vorab vielen Dank!

 

 

   Das Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Niedersteinaer         Die gefallenen Niedersteinaer des 1. Weltkrieges

 

 

Im Auftrag der Arbeitsgruppe stellte Herr Dr. Westreicher bei der Kirmes 2017 den Stand der Planung und das mögliche Aussehen der künftigen Stelen vor.

 

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