Aktuelles

 

 Aktuell erfahren Sie hier etwas zu folgenden Themen:   

 1. Kleiner Rückblick auf das Vereinsjahr 2018  2. Das Weihnachtsbaumbrennen 2019    

 

1. Ein Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr

 

Die folgenden Zeilen wurden auch im Mitteilungsblatt und in Auszügen in der Sächsischen Zeitung veröffentlicht.

 

 

Der Heimatverein Niedersteina blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

und hat auch schon für 2019 geplant

 

Eine recht beachtliche Jahresbilanz kann der Steinaer Verein ziehen. Ob das Weihnachtsbaumbrennen im Januar, das Hexenfeuer oder die Kirmes: Es waren beeindruckende Volksfeste, die von den zahlreichen Besuchern sehr lobend angenommen wurden. Schließlich ist es ein wichtiges Anliegen des Vereins, für die Einwohner von Steina und der gesamten Region da zu sein und den Gemeinschaftssinn der Bürger durch Veranstaltungen und Feste zu fördern.

Gemeinnützigkeit heißt aber auch, die Initiativen des Ortes zu unterstützen. Ein großes Projekt, das vom Verein mitgetragen wird, ist die Gestaltung des „Vergissmeinnichtplatzes“ im Ort. Erst kürzlich konnte der Verein eine Förderung von 500 € aus einem Landesprogramm entgegennehmen, das nunmehr der Gemeindeverwaltung für die Gestaltung des Platzes vollständig zur Verfügung steht. Für diese Summe werden vom Verein im Frühjahr Sträucher gepflanzt und Abfallkörbe aufgestellt. Die Stelle, an der in Kürze das Weihnachtsbaumbrennen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes stattfinden wird, haben fleißige Vereinsmitglieder bereits vorbereitet und gepflastert, so dass diese auch in den Folgejahren dafür genutzt werden kann.

Auch die Arbeitsgruppe „Häuserchronik und Ausstellungsgestaltung“ wird ihre Arbeit im kommenden Jahr fortsetzen. Freuen konnte diese sich über eine finanzielle Zuwendung aus einem weiteren Förderprogramm der Region Westlausitz. Das Preisgeld von 500 € wurde dem Verein in einer festlichen Veranstaltung im Spiegelsaal des Barockschlosses Rammenau überreicht. Damit kann u. a. die Ausstellung zur Kirmes 2019 unterstützt werden, so dass die Besucher auch künftig nicht mit einem Eintrittsgeld rechnen müssen.

Ein wichtiges Anliegen des Vereins ist die weitere Unterstützung der Arbeitsgruppe der Gemeinde zur „Erweiterung der Denkmale für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges“, die bis zum Herbst die neuen Stelen in den drei ehemaligen Ortsteilen übergeben will.

Natürlich kamen im Verein gemeinsame Unternehmungen und gemütliche Zusammenkünfte nicht zu kurz. Schließlich sollen die Mitglieder wieder Kraft für die nächsten Aufgaben schöpfen können. Besonders das Problem der sinkenden Mitgliederzahlen, zurzeit zählt man leider nur 25 Mitglieder, und des steigenden Durchschnittsalters bereitet dem Heimatverein große Sorgen. Schön wäre es, wenn sich die Arbeit auf deutlich mehr und vor allem auch jüngere Mitglieder verteilen würde. Ansonsten wäre eine Reduzierung der öffentlichen Aktivitäten des Vereins in Zukunft kaum zu vermeiden. Und das wäre fatal, denn schließlich sind in der heutigen Zeit die Vereine in den Gemeinden Hauptträger der Kultur im Ort. Deshalb bietet der Verein allen, konkret auch den Berufstätigen und Jüngeren, an, zu ihm zu stoßen. Auch wenn eine regelmäßige Mitarbeit aus den verschiedensten Gründen nicht jedem möglich ist, so ist dem Heimatverein auch eine gelegentliche Unterstützung vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen sehr willkommen.

Besuchen Sie doch einmal probeweise (also ohne Verpflichtung zur Mitgliedschaft) den Verein an einem seiner in der Regel 19 Uhr an jedem zweiten Freitag im Monat im Café Kunath, Hauptstraße 119, stattfindenden Heimatabende! Sie werden überrascht sein, wie gesellig und trotzdem konstruktiv es im Verein zugeht. Wenn am 19. Januar 2019 Steinas Weihnachtsbäume am "Vergissmeinnichtplatz" brennen, begehen die Mitglieder kurz danach ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum und es wäre nicht zuletzt für die Gemeinde Steina sehr schön, wenn noch viele Jubiläen des Vereins folgen würden. Durch Ihre Mitwirkung kann der Verein noch lange bestehen und auch in Zukunft für die Bürger da sein.

 

nach oben


2. Das Weihnachtsbaumbrennen am 19.01.2019

- Unser erstes Steinaer Volksfest in neuen Jahr -

 

Bereits zum fünften Mal fand das inzwischen zur Tradition gewordene Weihnachtsbaumbrennen auf dem zentral gelegenen "Vergissmeinnichtplatz" statt. Bei schönstem Winterwetter - es war trocken, windstill und nur leicht frostig - lockte es wieder sehr viele Einwohner an. Ein kleines Rondell war von zwei Vereinsmitgliedern schon im Dezember mit Granitpflaster versehen worden. Darauf wurde der Drahtkäfig platziert, in dem die Bäume einzeln und sicher dem Feuer übergeben werden konnten. Es kamen auch in diesem Jahr zahlreiche ausrangierte Tannen aus allen ehemaligen Ortsteilen zusammen. Besonders imposant war das Zischen und Fauchen der recht trockenen Nadeln und kleinen Äste, kurz nachdem sie dem Feuer übergeben worden waren. Für jeden mitgebrachten Baum gab es eine kleine Holzmarke, die am Verkaufsstand gegen einen Gratis-Glühwein eingetauscht werden konnte. Der Stand mit Bratwurst und Steaks vom Holzkohlegrill der Freiwilligen Feuerwehr war ebenso umlagert wie die Getränketheke des Heimatvereins.

 

Die Kinder vergnügten sich am Feuer in einer kleinen Eisenschale, das sie unter Aufsicht ihrer Eltern ständig mit Tannenbaumästchen und kleinen Holzscheiten „fütterten“, während sie sich an Kinderpunsch oder Brause labten.

Die erwachsenen Besucher hingegen ließen es sich bei Glühwein und Bier gut gehen. Nicht wenige Einwohner standen durchaus mehrmals an den beiden stets umlagerten Verkaufsständen an. So mancher Bürger signalisierte bei den vielen lustigen Gesprächen seinen Wohnnachbarn, dass man die schöne Tradition des Zusammenhalts auch im weiteren Verlauf des Jahres pflegen sollte... Und genau so war auch das Weihnachtsbaumbrennen vom Heimatverein Niedersteina und der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes gedacht: Die Dorfgemeinschaft muss gestärkt werden! Und dazu darf, ja sollte bereits im Januar der Auftakt für ein geselliges Jahr erfolgen... 

Foto-Impressionen vom Weihnachtsbaumbrennen 2019:

                    

 

beide Fotos von G. Schäfer

 

 

 

nach oben